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Seite erstellt: 21.02.2012

Letzte Änderung: 18.04.2016


Grenzdenkmal Hötensleben

Grenzausstellung im Museum Abbenrode

Grenzlandmuseum Tettenborn

Grenzlandmuseum Eichsfeld

Grenzmuseum Jürgen Kaupe (privat)


Grenzdenkmal Hötensleben

Das Grenzdenkmal in Hötensleben (östlich von Schöningen am Elm) bewahrt auf einer Fläche von 6,5 Hektar und einer Länge von 350 Metern das DDR-Grenzsystem weitgehend im Originalzustand. Hötensleben ist leider nur noch der einzige authentische Grenzabschnitt der ehemaligen innerdeutschen Grenze; zumindest im norddeutschen Raum zwischen Ostsee und Harz.

Die Anlagen des Grenzdenkmals Hötensleben wurden bereits am 12. Januar 1990 unter Denkmalschutz gestellt. Auf der Grundlage eines Landtagsbeschlusses vom Dezember 2001 wurde das Grenzdenkmal Hötensleben mit Wirkung vom 1. Januar 2004 vom Land Sachsen-Anhalt übernommen und als Außenstelle in die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn eingegliedert. Seit 2007 gibt es ein Besucherleitsystem mit Schautafeln und einem Informationsterminal. Das Grenzdenkmal hat jährlich etwa 10.000 Besucher.

 

Zur Internetseite des Grenzdenkmalvereins Hötensleben

 


Grenzausstellung im Museum Abbenrode

Abbenrode, ein von dem Harzfluss Ecker gespeister Mühlenort in Sachsen-Anhalt, liegt direkt an der ehemaligen Grenze am nördlichen Harzrand (nordöstlich von Bad Harzburg).

Im Oktober 2006 wurde der „Heimat-, Kultur- und Museumsverein Abbenrode e.V.” Eigentümer des Grundstückes Im Winkel 5 in Abbenrode, der ehemaligen Gaststätte „Zur Linde” und richtete darin ein überregionales Heimatmuseum ein.
Es entstand im ehemaligen Tanzsaal und den vorhandenen Nebenräumen auf über 600 m² ein Museum zur Geschichte von Abbenrode. Eine Vielzahl von Modellen vom Ort Abbenrode, historische Gegenstände in ebensolchen Gebäuden und auch eine Grenzausstellung u. a. mit einem Grenzmodell (3 m x 4 m) zur Geschichte der innerdeutschen Grenze und dem Leben im Grenzort Abbenrode prägen dieses Museum.
 

 

Zur Internetseite des Heimatmuseums

 


Grenzlandmuseum Tettenborn

Tettenborn, der Ortsteil von Bad Sachsa, am südwestlichen Harzrand gelegen, beherbergt im Dorfgemeinschaftshaus ein kleines, aber sehr feines Grenzlandmuseum. Es öffnete am 12. November 1992 seine Pforten, genau drei Jahre nach der Öffnung der Grenztore über der B 243 zwischen Nüxei und Mackenrode.

In einer Fülle von originalen Exponaten zeigt das Museum die Entwicklung der innerdeutschen Grenze im Südharz von 1945 bis zur Wende 1989. Darüber hinaus beherbergt das Museum eine nahezu vollständige Sammlung aller Orden und Ehrenzeichen der ehemaligen DDR, Dokumente der Staatssicherheit von Fluchtversuchen, die Einrichtungen einer Führungsstelle sowie den originalen Heißluftballon eines gescheiterten Fluchtversuchs. Den Besuchern wird eine sachkundige Führung geboten.

 

Zur offiziellen Internetseite des Grenzlandmuseums Tettenborn

 


Grenzlandmuseum Eichsfeld / Teistungen

Als Mahn- und Erinnerungsstätte hat es sich das Grenzlandmuseum Eichsfeld zur Aufgabe gemacht, die  Geschichte der deutschen Teilung historisch fundiert zu dokumentieren.  

Ein umfangreiches digitales Archiv, das im Medienraum des Museums über eine Datenbank zugänglich ist, ermöglicht das eigenständige Nachrecherchieren.

Der Besucher kann hier selbst entscheiden, wie tiefgreifend sein Museumsbesuch ausfallen soll und über welche Details er noch mehr erfahren möchte. Mehr als 500 Quellen, darunter zahlreiche Zeitzeugeninterviews und mehr als 200 Filmdokumente, darunter auch private Aufnahmen, stehen in diesem Pool zur Verfügung. Weitere Informationen liefern die mehr als 30.000 Bände der Bibliothek.

 

Die Ausstellung dokumentiert einleitend, welche Motive und Hintergründe zur Errichtung der Grenze führten und aus welchen Gründen der einfache Stacheldrahtzaun aus den Anfängen zum immer undurchdringbareren Grenzbollwerk ausgebaut wurde.

Anhand zahlreicher Original-Exponate erfährt der Besucher, welche technischen Entwicklungen zur Grenzsicherung genutzt wurden und wie menschenverachtend die Einhaltung aller staatlichen Vorgaben durchgesetzt wurde.

Die Ausstellung stellt die Grenze immer wieder in den Bezug zu der Region Eichsfeld, Deutschland, Europa und Grenzen in aller Welt.

Durch die Dokumentation konkreter Ereignisse aus der Region Eichsfeld wird verdeutlicht, wie die Bewohner hier in besonderem Maße unter der Teilung zu leiden hatten.

Die Zwangsaussiedlungen, die unter den Namen „Aktion Ungeziefer und "Aktion Festigung" betitelt wurden, widmet die Ausstellung im Hauptgebäude ausgiebig Raum.

 

Zur offiziellen Internetseite des Grenzlandmuseums Eichsfeld

 


Das private Grenzmuseum

von Jürgen Kaupe

in Vöhl - Marienhagen nördlich vom Edersee

Ein kleines Diorama der ehemaligen Innerdeutschen Grenze hat Jürgen Kaupe gebaut.

Im Vorgarten von Familie Kaupe in Marienhagen wird die deutsch-deutsche Geschichte wieder lebendig.

Dort steht ein Stück Grenze (teilweise Originalstücke) mit Grenzaufklärer und BGS Beamten.

 


 

     
 

 

     

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