Reise durch den Südwesten der USA

im September 2010

 

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Seite erstellt: 11.02.2026

letzte Änderung: 06.03.2026


 


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19.09.2010, Bryce Canyon

Der Grand Canyon war ja schon unglaublich beeindruckend, aber was uns heute an einem Naturschauspiel geboten wurde, war einfach nur traumhaft schön!

Der Bryce Canyon National Park

"Geologisch gesehen ist der Bryce Canyon kein durch einen Fluss entstandener Canyon, sondern eine Serie von hufeisenförmigen Amphitheatern, die in die Kante des Paunsaugunt-Plateaus erodiert sind.
Er beheimatet die weltweit größte Konzentration an Hoodoos (bizarren Felsnadeln).
Das Gebiet wurde offiziell 1928 zum Nationalpark erklärt und zieht jährlich rund 2,7 Millionen Besucher an.
Der Park liegt auf einer Höhe von ca. 2.400 bis 2.700 Metern. Dadurch ist es hier deutlich kühler als im nahe gelegenen Zion-Nationalpark oder am Grand Canyon. Die Monate Juni bis September gelten als ideal mit milden Temperaturen (ca. 23–26 °C), während im Winter (Oktober bis Mai) Schnee und eisige Temperaturen (-26 °C sind möglich) den Park in eine weiße Wunderwelt verwandeln.

Der Bryce Canyon ist ein zertifizierter International Dark Sky Park. Aufgrund der sauberen Luft und der Abgeschiedenheit kann man hier tausende Sterne und die Milchstraße mit bloßem Auge sehen.
In den verschiedenen Höhenzonen leben Tiere wie Maultierhirsche, Pronghorn-Antilopen und die bedrohten Utah-Präriehunde. In den Wäldern finden sich uralte Grannen-Kiefern (Bristlecone Pines), die über 1.000 Jahre alt werden können.

Beim Bryce Canyon verliefen die Prozesse geologisch gesehen identisch zum Red Canyon, da beide Gebiete zur selben Gesteinsschicht gehören. Der Hauptunterschied liegt in der Intensität und der Höhe, die beim Bryce Canyon zu einer noch extremeren Ausprägung der Hoodoos geführt hat.
Wie im Red Canyon bilden die Sedimente der Claron-Formation (vor ca. 40–60 Millionen Jahren in Seen abgelagert) das Grundmaterial.
Vor etwa 15 Millionen Jahren wurde das gesamte Colorado-Plateau angehoben. Der Bryce Canyon liegt jedoch heute auf einer höheren Ebene (bis zu 2.700 Meter) als der Red Canyon.
Während die Mechanismen dieselben sind, wirken sie im Bryce Canyon noch stärker: durch die höhere Lage erlebt der Bryce Canyon an über 170 bis 200 Tagen im Jahr einen Wechsel zwischen Gefrieren und Tauen. Wasser dringt tagsüber in Klüfte ein und sprengt nachts beim Gefrieren das Gestein mit enormem Druck auseinander (Volumenausdehnung um 9%).
Da die Gesteine überwiegend aus kalkhaltigem Sandstein und Kalkstein bestehen, löst kohlensäurehaltiges Regenwasser das Bindemittel auf. Dies rundet die Kanten der Hoodoos ab.
Im Gegensatz zum Red Canyon, der eher ein klassisches Tal ist, bildet der Bryce Canyon riesige natürliche Amphitheater. Hier frisst sich die Erosion von Osten her in das Paunsaugunt-Plateau hinein.
Die Erosion am Bryce Canyon ist so aktiv, dass man sie fast "beobachten" kann: Die Kante des Plateaus weicht durchschnittlich um 0,3 bis 1,2 Meter pro 100 Jahre zurück.
Geologisch gesehen ist das heutige Bild des Bryce Canyons also eine sehr junge und flüchtige Momentaufnahme. In einigen Millionen Jahren wird die Erosion das Plateau an dieser Stelle komplett abgetragen haben."
(Quelle: Google-KI)

 

 

Mögen die folgenden Fotos einfach nur ihre Wirkung entfalten!


Bryce Canyon / am Sunrise Point

 

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Bryce Canyon / am Bryce Point

 

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Durch den Zion National Park

Weiter ging die Reise an diesem Tag mit Zielort Las Vegas zunächst zum Zion National Park inkl. eines Zwischenstopps an der East Zion Thunderbird Lodge  südlich von Glendale am Hwy 89 / I 9 für einen Toilettengang und Verpflegungsaufnahme.

"Der Zion National Park ist bekannt für seine hoch aufragenden Sandsteinfelsen und tiefen Schluchten.
Vor etwa 80 Millionen Jahren begannen tektonische Kräfte, das gesamte Colorado-Plateau gleichmäßig anzuheben. Diese Hebung, die teilweise noch heute anhält, hob die Region von Meereshöhe auf eine Höhe von bis zu 3.000 Metern.
Durch die enorme Anhebung erhielten Flüsse wie der Virgin River eine viel stärkere Strömung und Erosionskraft. In dem Maße, wie das Land aufstieg, grub sich der Fluss immer tiefer in die Gesteinsschichten ein und schuf so die tiefen Schluchten und hohen Klippen des Zion Canyons.
Prozesse wie Frostsprengung, Sturzfluten und Erdrutsche formen die Landschaft kontinuierlich weiter."
(Quelle: Google-KI)

 

 

Zwischenstopps an der East Zion Thunderbird Lodge.

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An der Zion Mountains Ranch beginnt der Canyon des Zion National Parks.

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Hoch aufragenden Sandsteinfelsen.

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Geologische- und Witterungsprozesse haben eine markante Landschaft geformt.

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Regen und Wind haben über Jahrmillionen diese Sandsteindünen geschaffen.


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Durch den Zion Mt. Carmel Tunnel mit Blicknischen nach draußen.

wie Bild vor

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Auf dem Gelände der Zion Lodge, einem zentralen Hotel- und Gastronomiekomplex im Zion Canyon.

Markant ist die weißliche Felskuppe, die Castle Dome genannt wird.

Auf dem Gelände der Zion Lodge.

Der Virgin River, der über Millionen von Jahren die tiefe Schlucht des Zion Canyon geschaffen hat.

 


Bryce Canyon und Zion National Park innerhalb von fünf Stunden. Man hätte gern an der einen oder anderen Stelle länger verweilen wollen. Aber das ist das Los bei einer Gruppenrundreise, die genau getaktet ist und leider keinen Raum für individuelle Wünsche lässt.

Nun lagen noch weitere vier Stunden Fahrtzeit vor uns bis zum heutigen Zielort Las Vegas, Nevada. Und dort sollte das Tagesprogramm dann noch mit einer Stadtführung durch die Welt der Hotels, Shows und Casinos bis in die späten Abendstunden fortgesetzt werden.

Die Dokumentation dazu auf der nächsten Reiseseite Las Vegas.

Abschließend noch ein paar wenige Aufnahmen aus dem Bus heraus von der Route nach Las Vegas.

Die Landschaft wurde wieder schroff und wüstenähnlich.

 

Route nach Las Vegas

wie Bild vor

wie Bild vor

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