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Letzte Änderung:   21.05.2021

 

Nordabschnitt 001

Nord001

Nordabschnitt 002

Nord002

Nordabschnitt 003

 Nord003

Nordabschnitt 004

Nord004

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Mittelabschnitt 001

Mitte001

Mittelabschnitt 002

Mitte002

Mittelabschnitt 003

Mitte003

Mittelabschnitt 004

Mitte004

Südabschnitt 006

Süd006

Südabschnitt 005

Süd005

Südabschnitt 004

Süd004

Südabschnitt 003

Süd003

Südabschnitt 002

Süd002

Südabschnitt 001

Süd001

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Mittelabschnitt 005

Mitte005


Nordabschnitt Karte 004

Mit Mausklick auf ein Meldepunktsymbol ( ) gelangt man zu den dazu gehörenden Bildern.

Downloadhinweis: obigen Kartenausschnitt in höherer Auflösung downloaden


Zeichenerklärung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beobachtungsturm (BT) viereckig

Grundfläche 4x4

Führungspunkt

BT viereckig

Grundfläche 4x4

BT viereckig

Grundfläche 2x2

BT gemauert

Grundfläche 4x4

Führungspunkt

BT rund

11 Betonringe

+ Kanzel

Führungspunkt

BT rund

11 Betonringe

+ Kanzel

BT rund

6 Betonringe

+ Kanzel

BT rund

4 Betonringe

+ Kanzel

Führungspunkt

BT-Stahlkonstruktion

 

BT-Holzkonstruktion

 

 

 

 

 

Grenzverlauf

Hundelaufanlage

Anzahl der Hunde

Betonbunker

einfach / doppelt

Erdbunker

Ziffer für

BGS Grenzmeldepunkt

 

 

 

 

 


Hinweis: die folgenden Fotos unterliegenden dem internationalen Urheberrecht und dürfen ohne vorherige Genehmigung des Fotoinhabers in keinen Veröffentlichungswerken wie z.B. in Print-/ Onlinemedien,  Sozialen Netzwerken, Ausstellungen oder Vorträgen verwendet werden.

 

 


 141 BAB 2 Grenzübergang Helmstedt - Marienborn (Autobahn)

Hinweis: Bilder von der Grenzübergangsstelle Helmstedt  können auf einer Sonderseite eingesehen werden.

Dazu hier klicken .....

 

 

 


 142 Magdeburger Warte

Im Jahre 1252 wird der Wachtturm als Teil einer Landwehr, einem der eigentlichen Stadtbefestigung von Helmstedt nach Osten vorgelagerten Grabensystems, erstmalig erwähnt. Dieser Turm wurde damals auch „Waldwarte“ genannt, weil die Anlage am Rand eines ausgedehnten Waldgürtels erbaut wurde.

Die bedeutende Lage der „Magdeburger Warte“ ergab sich auch aus der unmittelbaren Nähe der alten Heerstraße nach Magdeburg, deren Linienführung viel später die Reichsstraße 1 (Aachen-Königsberg) folgte.

Früher wurden bei Annäherung eines Feindes von dieser Warte aus Horn- und Feuerzeichen an die Posten auf der eigentlichen Stadtbefestigung weitergegeben. Damit gewann die Stadt Zeit zur Organisation einer entsprechenden Gegenwehr.

Aber auch für den friedlichen Handelsverkehr war die „Magdeburger Warte“ der markante Geländepunkt, an dem die „Helmstedter Stadtflur“ betreten wurde. 

Seit 1701 verläuft in unmittelbarer Nähe der „Warte“ die Grenze zwischen den Königreich Preußen (davor: Kurfürstentum Braunschweig) und dem Herzogtum Braunschweig.

 

 


Die in diesem Bereich eingesetzten BGS Streifen hatten einen Schlüssel dabei, mit dem sie die an der Warte festgemachte Holzleiter lösen konnten, um damit in den Turm einzusteigen und sich somit einen besseren Blick auf die DDR-Grenzsperranlagen verschaffen zu können. Nach Gebrauch wurde die Leiter wieder angeschlossen.

Eine metallene Außentreppe löste die Holzleiter Anfang der 1980er Jahre ab.

Links der Warte verläuft die Bundesstraße 1.

BGS-Luftaufnahme

von der Magdeburger Warte.


Die Magdeburger Warte war ein beliebter Anlaufpunkt an der innerdeutschen Grenze sowohl für den "normalen" Grenztouristen als auch für alliierte Streitkräfte sowie Polit-Prominenz aus Bonn und Hannover. Deshalb waren an diesem Grenzpunkt fast ständig DDR-Grenzaufklärer mit ihren Fotoausrüstungen vor Ort, um jede Person und Gegenstand des "Klassenfeindes" abzulichten.

Auch der Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen Rainer Barzel (4. v.l.) war ein willkommenes Fotomotiv.

(Aufnahme vom 26.11.1982)

Ebenso wurden die Angehörigen der britischen Armee abgelichtet.


Angehörige des Bundesgrenzschutzes und der DDR-Grenztruppen standen sich nur wenige Meter am Grenzverlauf gegenüber.

Auf dem Gebiet der DDR eine DDR-Grenzsäule (Nr. 747) mit Hoheitsemblem.

Im Bildhintergrund ein Beobachtungsturm (viereckig, 2x2 Meter Grundfläche).

Für die DDR-Grenzaufklärer galt es, die Dienstgrade der BGS-Angehörigen festzustellen sowie deren Bewaffnung und sonstige Ausrüstung.

Noch ein prüfender Blick auf die Schulterstücke.

Wie Bild vor.


 143 Interzonenstrecke / Beschaubrücke

 

 

 


   

Direkt am Grenzverlauf eine an den Bahnstrecken übliche Hinweistafel über die Bahn-Zuständigkeiten (Reichs)Bahn-/direktion/amt/meisterei)

Die 1961/62 errichteten Grenzsperranlagen direkt an den Gleisen (doppelreihiger Stacheldrahtzaun an Betonpfosten).

Eine nicht alltägliche Begegnung am Grenzverlauf der Interzonenstrecke Hannover - Berlin. Ein BGS- und ein Grenzzollbeamter (rechts im Bild) beobachten Bauarbeiten an den Grenzsperranlagen neben den Gleisanlagen. Zwei DDR-Grenztruppenangehörige (links im Bild) stehen als Sicherungsposten am Grenzverlauf, um mögliche Fluchtversuche zu verhindern (Aufnahme Oktober 1969).

   

 

 

BGS-Luftaufnahme vom Grenzübergang der Interzonenstrecke Helmstedt - Berlin.

Wie Bild vor - mit Erläuterungen.

Ein Interzonenzug kurz vor dem Passieren der Grenze zum Bundesgebiet.

 

 


 

Beidseitig der Interzonenstrecke war ein 2,50 Meter hoher Sperrzaun errichtet. Ca. 100 Meter vor der Grenze überspannte eine sog. Beschaubrücke die Gleise. Der Zugang auf die Brücke war nur von jenseits der Sperrzäune vom Kolonnenweg aus möglich.

Vom überdachten Beschaugang wurden die hier Schritttempo fahrenden Züge von oben auf mögliche Flüchtlinge kontrolliert, die sich insbesondere bei Güterzügen auf der oftmals offenen Ladefläche hätten verstecken können.

Die Beschaubrücke an der Interzonenstrecke Helmstedt - Berlin

Blick vom "Osten" im Sommer 1990.

(Foto: Heinz Sellmann)

Wie Bild vor.

.


zw. 143 und 144 (Pottkuhlenweg)

 

 

 

 

Blick vom Pottkuhlenweg zur IZ-Strecke

und zur Magdeburger Warte.

Wie Bild vor.

Gegenüber dem Pottkuhlenweg zwischen der Interzonenstrecke und dem Harbker Weg wurde im April 1976 dieser BTv4 als

Führungsstelle mit Alarmgruppe errichtet.

Wie Bild vor.

Wie Bild vor.

Der Holz-BT in der Nähe wurde nach Fertigstellung des BTv4 abgerissen.


 144 Harbker Weg

 

 

 

Ende des von Helmstedt kommenden Harbker Weges. Die Grenze verlief rechts der Straße im Straßengraben. Rechts daneben ein neu geschaffener Weg entlang des Grenzverlaufs (Aufnahme: 1955).

Wie Bild vor

(mit eingezeichnetem Grenzverlauf).

Ende des von Helmstedt kommenden Harbker Weges. Im Bildhintergrund das Kraftwerk Harbke. In Bildmitte links ein Holz-BT. Am rechten Bildrand schloss sich das Tagebaugebiet an (Aufnahme: 1958).

Wie Bild vor.

Die Grenze verlief hinter der Barriere rechts in Richtung Harbke weiter und knickte nach ca. 100 Metern nach Süden zum Tagebaugebiet ab. (Aufnahme ca. 1980).

Wie Bild vor

(mit eingezeichnetem Grenzverlauf).

Das unbefugte Betreten des auf Bundesgebiet liegenden Geländes vor dem Tagebaugebiet war durch einen Zaun gesichert. Das Durchlasstor konnte vom BGS und Grenzzolldienst mittels Schlüssel geöffnet werden.


Wie Bild vor.

Im Bildhintergrund links ist ein BTv2x2 zu erkennen. (Aufnahme ca. 1980)

Luftaufnahme des Grenzgebietes

nördlich des Harbker Weges

in Richtung Magdeburger Warte.

 

Blick in die Grenzsperranlagen.

Wie Bild vor.

Der BTv4 gegenüber dem Pottkuhlenweg vom Harbker Weg aus gesehen.


Luftaufnahme vom Grenzverlauf Harbker Weg / Grenzknick Tagebau.

Am linken Bildrand die vorderste BGS-Sicherungsbarke am Grenzknick zum Tagebau. Im weiteren Verlauf erkennt man die weiß/roten BGS-Pfosten, die den Grenzverlauf markieren.

BGS-Angehörige an der vordersten Sicherungsbarke am Tagebaugebiet bei der Dokumentation von Bautätigkeiten der DDR-Grenztruppen an den Grenzsperranlagen beim BTv2/Harbker Weg.

Bautätigkeiten der Grenztruppen am Kolonnenweg. Am unteren Bildrand ist der bereits auf DDR-Gebiet errichtete Betriebszaun des Harbker Tagebaus zu erkennen. Dahinter ein im Bau befindlicher neuer Sperrzaun. Im Bildhintergrund links erkennt man den BTv4, der gegenüber dem Pottkuhlenweg steht.

Wie Bild vor.

Durchlasstor im Betriebszaun.

Der Geländestreifen vor dem Betriebszaun war noch DDR-Gebiet.

Wie Bild vor.

Am linken Bildrand ist ein weiß/roter BGS-Pfahl zu erkennen, der mit gleichen Pfählen den Grenzverlauf markierte.


 

Blick in den Tagebau.

Am Horizont erkennt man die Schlote vom Kraftwerk Harbke.

Der Geländestreifen vor dem Betriebszaun war noch DDR-Gebiet. Am Horizont erkennt man das auf Bundesgebiet befindliche Kraftwerk Buschhaus bei Schöningen.

Wie Bild vor.

Aufgrund der Bauarbeiten hinter dem Betriebszaun waren auch Bewacher und Grenzaufklärer in der Nähe.

 

 

 

 

 

Bilder von der Grenzöffnung

 

 

 

 

 145 ehem. Südspitze Glüsig

 

 

 

 

Keine Bilder vorhanden

 

 

 

 


 151 Umspannwerk

 

 

 

 

Keine Bilder vorhanden

 

 

 

 



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